Ihr Dachgeschoss verdient ganzjährigen Komfort.

Mit moderner Dachschrägendämmung schützen wir Ihr Zuhause vor Hitze im Sommer und Wärmeverlust im Winter – technisch anspruchsvoll, fachgerecht umgesetzt und dauerhaft wirksam.

Dachschrägendämmung – Nachträglicher Wärmeschutz für Ihr Dachgeschoss

Warum die Dachschrägen dämmen?

Das Dach ist die am stärksten beanspruchte Fläche eines Gebäudes. Im Sommer ist es direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt, im Winter entweicht hier die meiste Wärme. Eine ungedämmte Dachschräge macht ein Dachgeschoss im Sommer unerträglich heiß und im Winter unbewohnbar kalt.

Die nachträgliche Dämmung der Dachschrägen ist technisch anspruchsvoll, aber mit dem richtigen Verfahren sicher und effektiv umsetzbar.

Das Thermobag-Verfahren (Dämmsackverfahren)

Wir verwenden das bewährte Dämmsackverfahren mit vorkonfektionierten Thermobags. Diese spezielle Methode ermöglicht eine vollflächige Dämmung der Dachschrägen ohne aufwendige Dachöffnung.

So funktioniert das Thermobag-Verfahren

Das Thermobag-Verfahren ermöglicht eine effiziente und saubere Einblasdämmung zwischen den Sparren – auch bei bestehenden Dachkonstruktionen.

  1. Öffnung der Dachkonstruktion
    Je nach baulicher Situation werden vorhandene Innenverkleidungen teilweise geöffnet oder gezielt Zugänge geschaffen.
  2. Vorbereitung der Thermobags
    Die Thermobags werden auf die passende Länge zugeschnitten, unten verschlossen und in die Gefache eingeschoben.
  3. Positionierung zwischen den Sparren
    Die Thermobags werden exakt ausgerichtet. Sie schützen den Dämmstoff während des Einblasvorgangs und sorgen für eine gleichmäßige Befüllung.
    Aufbau der Thermobags:
    • Oberseite: Wasserundurchlässige, diffusionsoffene Dachfolie (Schutz vor Witterung)
    • Unterseite: Dampfbremsvlies (verhindert Feuchteeintritt von innen)
  4. Befüllung mit Dämmstoff
    Die Thermobags werden von oben mit Dämmmaterial eingeblasen.
  5. Luftdichter Verschluss
    Nach der Befüllung werden sämtliche Öffnungen fachgerecht luftdicht verschlossen.

Verwendete Dämmstoffe

  • iQ3 Zellulose wird als Einblasdämmstoff für Dachkonstruktionen angeboten. Material- und Leistungsangaben richten sich nach den aktuellen Herstellerunterlagen und dem geplanten Dachaufbau.
  • Glaswolle: Nicht brennbar, hohe Dämmleistung.
Thermobags für Dachschrägendämmung entlang der Traufkante positioniert – Dämmsackverfahren mit vorkonfektionierten Einblassäcken
Thermobags für Dachschrägendämmung entlang der Traufkante positioniert – Dämmsackverfahren mit vorkonfektionierten Einblassäcken
Eingebaute Einblassäcke zwischen Dachsparren nach Dachschrägendämmung – Thermobags vollständig befüllt
Eingebaute Einblassäcke zwischen Dachsparren nach Dachschrägendämmung – Thermobags vollständig befüllt
Einblasrohr an der Dachschräge von außen – nachträgliche Dachschrägendämmung an Ziegeldach im Abendlicht
Neue Dachkonstruktion, bei der wir die Dachschrägen von außen durch runde Öffnungen dämmen

Schutz vor Hitze und Witterung

Sommerlicher Hitzeschutz – der entscheidende Faktor

Eine Dämmung des Dachs kann den Wärmedurchgang und den zeitlichen Verlauf der Erwärmung beeinflussen. Die Wirkung hängt vom gesamten Dachaufbau, der Ausführung und den Randbedingungen ab.

Die Materialwahl ist hier entscheidend. Zellulose hat aufgrund ihrer hohen Rohdichte eine besonders gute Phasenverschiebung und ist daher für den sommerlichen Wärmeschutz ideal geeignet.

Schutz bei Witterungsschäden

Die zweilagige Konstruktion der Thermobags bietet einen zusätzlichen Sicherheitsaspekt:

Die Schutzwirkung der Thermobag-Konstruktion hängt vom vollständigen Dachaufbau und den jeweiligen Schadensbedingungen ab. Die Eignung und die Herstellerangaben prüfen wir vor der Ausführung anhand der konkreten Konstruktion.

Dachschräge mit installierter Unterspannbahn von innen – Vorbereitung zur Dachschrägendämmung vor Innenausbau
Dachschräge mit installierter Unterspannbahn von innen – Vorbereitung zur Dachschrägendämmung vor Innenausbau
Dampfbremse mit SIGA Sicrall Klebeband bei Dachschrägendämmung – luftdichte Verklebung der Folienbahnen
Dampfbremse mit SIGA Sicrall Klebeband bei Dachschrägendämmung – luftdichte Verklebung der Folienbahnen
Einblasadapter mit Ventil für Dachschrägendämmung – Einblastechnik an OSB-Platte mit Dampfbremsfolie
Dämmung einer neuen Dachgaube seitlich mit OSB beplankt (mit Knauf Supafil Timber Frame) und einer entlüfteten Drehdüse

Materialien für die Dachschrägendämmung

iQ3 Zellulose

iQ3 Zellulose wird als Einblasdämmstoff für Dachkonstruktionen angeboten. Material- und Leistungsangaben richten sich nach den aktuellen Herstellerunterlagen und dem geplanten Dachaufbau.

Glaswolle

Die Eignung, das Brandverhalten und die Leistungsdaten hängen von der konkret eingesetzten Produktvariante und vom Dachaufbau ab. Maßgeblich sind die aktuellen Herstellerunterlagen.

Alternative: Bauseits vorbereitete Einblasdämmung

Wenn bei einer Dachsanierung bereits eine entsprechende Konstruktion vorbereitet wird (z. B. bei Neueindeckung), können wir auch direkt zwischen die Sparren einblasen. Dies setzt jedoch eine fachgerecht ausgeführte Dampfbremse und Unterdeckung (Lattung/Unterkonstruktion) voraus.

Ablauf der Dachschrägendämmung

1. Beratung vor Ort:

Wir besichtigen Ihre Dachschrägen, prüfen den Zustand der Dachkonstruktion und besprechen die beste Vorgehensweise.

2. Vorbereitung:

Die Vorbereitung der Innenflächen erfolgt in Abstimmung mit dem Bauherrn. Der Innenausbau wird in der Regel bauseits oder durch einen Trockenbaubetrieb ausgeführt.

3. Montage der Thermobags:

Die vorkonfektionierten Säcke werden passgenau zwischen den Sparren positioniert.

4. Befüllung:

Der Dämmstoff wird mit spezieller Einblastechnik eingefüllt, sodass eine homogene, lückenlose Dämmschicht mit entsprechender Dichte entsteht.

5. Innenausbau:

Neue Innenverkleidung (meist in Eigenleistung oder durch Ihren Trockenbauer).

Kontakt für Ihre Dachschrägendämmung

Sie möchten Ihr Dachgeschoss nachträglich dämmen?

Vereinbaren Sie einen Beratungstermin:
Telefon: 0163 9723075 | 05923 9944979
E-Mail: info@mb-einblasdaemmung.eu